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Hascher Jehle Objektplanung GmbH

Hascher Jehle Objektplanung GmbH

Beurteilung des Preisgerichts


Das Geb?ude ist kompakt, als 5-geschossiger Bau geplant und nimmt ca. 2/3 der Grundstücksfl?che ein. Dem Thema Nachhaltigkeit wird mit einer Photovoltaikanlage, dem Material Holz und einer Hybridbau-weise Rechnung getragen.
St?dtebaulich wirkt das Geb?ude eher schwach.
Das Foyer ?ffnet sich gro?zügig über 2 Etagen, Freitreppen erschlie?en die R?ume der ersten und zweiten Etage. Wie im Fassadenbild, ist auch der Innenraum zweigeteilt. W?hrend das Sockelgeschoss offen und transparent erscheint, bleiben die Funktionen der oberen drei Etagen unklar. Diese formale Trennung spiegelt sich au?en wie innen wieder.

Die Treppen mit Fluren sind offen und geben Raum für Kommunikation. Dank der kompakten Bauweise bleibt auch auf dem Restgrundstück genügend Freiraum für weitere Nutzung. Dies wird bei sp?terer Schlie?ung der benachbarten Baufelder dem Campus mehr Freiraum und Offenheit geben k?nnen. Den-noch wirkt gerade der rückw?rtige Teil der Fassade schwach, ebenso wird eine qualit?tsvolle Freiraumplanung bem?ngelt.

Das Foyer mit Café/Lounge und studentischer Versorgung sowie angrenzender Bibliothek unterstreicht den offenen kommunikativen Anspruch des Geb?udes.
G?nzlich abgetrennt bleiben die Restgeschosse, die in den Grundrissen fast autark wirken.
Die Jury nimmt die Fassade generell als sehr unentschlossen war, zudem kritisiert die Jury das deutliche ?berschreiten des Budgets und die mangelnde TGA–Planung.
Der TGA-Planung und dem Brandschutz wird nach Meinung der Jury nicht Rechnung getragen und die Jury befürchtet, dass nach erfolgter technischer ?berarbeitung, der Entwurf nicht mehr der Originalplanung entsprechen wird.

Fotos der Modelle: ? Volker Lannert / Universit?t Bonn

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